Reale Geschichte eines Arbeitsuchenden

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback






Erstkontakt mit der Agentur für Arbeit


Am 08.11.2015 war ich dann das erstemal bei der Agentur für Arbeit vorstellig (ohh, neuer Name, neues Logo - da wollte sich wohl jemand profillieren, was das uns Steuerzahler wohl gekostet hat?). Dort wurde ich sofort wieder weggeschickt, da mein Personalausweis (die dämlichste Bezeichnung für ein Identitätsnachweis - ist Deutschland eine Firma?) abgelaufen war. Dies war mein Fehler, da ich auf solche Sachen nicht wirklich geachtet hatte.
 
Also biometrische Passfotos erstellen lassen und ab auf mein zuständiges Einwohnermeldeamt einen neuen Ausweis beantragt. Diesen habe ich bis heute (25.02.2016) nicht erhalten!
 
Da ich mich im Vorfeld ein wenig belesen hatte, war mir bewusst das ich eine Sperrzeit von 3 Monaten bei Selbstkündigung in Kauf nehmen  muss. Was ich als Frechheit mir gegenüber empfinde. Danke Vater Staat! Ich hatte mich mit dieser Situation auch schon arangiert, da ich meine Lebenshaltungskosten aus meinen Rücklagen für diese Zeit bestreiten konnte. Doch in dieser Zeit war Vater Staat wieder richtig toll zu mir und hat Kontopfändung für aussenstehenden GEZ Gebühren durchgeführt. Ich muss gestehen, ich bin Gegner der GEZ (Neudeutsch "Beitragsservice für ARD, ZDF und Deutschlandradio" - da musste sich wohl wieder jemand profilieren. Mich würde interessieren was das wieder gekostet hatte. Nunja, ein Grund brauch man ja um die überschüssigen Gelder los zu werden. Da die Koksnase Michelle Friedmann ja nicht mehr bei den öffentlich rechtlichen angestellt ist, kann man wohl die Hunderttausenderbeträge seines ehemaligen Gehaltes für ein Namensrelaunch ausgeben. Und ich besitze nicht einmal ein Fernseher oder Radio. Die GEZ ist aber wieder ein anderes Thema und jeder kann sich seine eigene Meinung zu dieser Zwangsabgabe machen. Bei mir hat das ein ziemliches Loch in meine Finanzen gerissen, da ich dieses Geld benötigte um schlicht und ergreifend zu leben / überleben.
 
Ich bin ein arbeitender Mensch und mag es nicht, nur zu Hause rumzuoxidieren. Deshalb habe ich mir auch gleich einen Nebenjob auf 450,00 € Basis gesucht. Und habe diesen auch als Kraftfahrer in einem ortsansässigen Unternehmen sofort gefunden. Dies habe ich bei jeder Behörde immer angegeben.
 
Es vergingen 3 Monate! Ich habe meine eigenen Bedürfnisse fast gen Null gefahren, da ich extrem sparen musste.
25.2.16 14:47


Vorgeschichte

Guten Tag,

 

Grund für diesen Blog ist es meine Erfahrungen mit Ämtern / Behörden zu puplizieren, da ich momentan an einem Punkt angelangt bin, in dem ich mich schlicht und ergreifend als verarscht fühle.

 

Meine Vorgeschichte

 Ich bin ein zum Industriekaufmann ausgebildeter 38-Jähriger. Im 3. Jahr meiner Lehre ist mein damaliger Ausbildungsbetrieb in Konkurs geraten, habe aber dennoch meinen Abschluß ohne Ausbildungsbetrieb erreicht. In dieser Zeit hatte ich das 1. mal Kontakt mit dem damals noch als Arbeitsamt bekannt. Dieser Kontakt begann schon nicht freudig, da meine Unterlagen (ja auch die Schreiben die vom Arbeitgeber ausgefüllt werden müssen) 3x abhanden gekommen sind. Ich in einem Zeitraum von ca. einem Jahr nirgendwoher Leistung bezogen habe. Alle Ansprüche wurde dann zwar nachgezahlt, aber wie schon erwähnt, habe ich damals über 1 Jahr darauf gewartet.

Dann hatte ich eine Phase von knapp 3 Jahren bei dennen ich die verschiedensten Arbeitgeber und Tätigkeiten inne hatte.

 Nach diesem Werdegang war ich 4 Jahre als Zeitsoldat in der Bundeswehr tätig. Ich war Beamter. Alles war gut.

Nach der Bundeswehr war ich ein paar Monate arbeitslos, um dann in meiner letzten Tätigkeit zu gelangen. 10 Jahre bin ich diesen Job  (laut meinem Arbeitsvertrag war ich als Fahrer / Lagerist eingestellt) nach besten Wissen und Gewissen nachgegangen, obwohl mein Tätigkeitsumfeld sich so stark verändert hatte, dass Lagerist und Fahrer nur noch ein kleiner Aspekt meiner Tätigkeiten umfasste.

Diesen Job habe ich nach fast 11 Jahren  selbst gekündigt (Macht dies blos nicht! Lasst Euch kündigen! Das will der Kapitalismus! DAS WILL DEUTSCHLAND!). Es gab am Ende meiner Anstellungen sehr große Diskrepanzen zwischen mir und meinem damaligen Arbeitgeber. So bekam ich öfters neue Spitznamen ala "Arschloch, linke Bazille..." und dergleichen. Mir wurde Urlaub nicht gewährt und andere Vorkommnisse, die ich hier nicht weiter aufführen möchte. Für mich war das jedenfalls nicht mehr tragbar, dass ich selbst dieses Beschäftigungsverhältnis fristgerecht beendet habe.

Mittlerweile weiss ich auch, dass dies von mir ein Fehler war und ich den "Arschlochweg" hätte wählen sollen und mich kündigen lassen. Aber  so bin ich leider nicht erzogen worden.

 

Und jetzt beginnt der eigentliche Behördenwahnsinn!

 

25.2.16 14:17


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung